Selbstmotivation

Shownotes

Heute geht es um Selbstmotivation- Wie schaffst du es, die Dinge zu tun, die dir wichtig sind, was hat das mit Frauengesundheit zu tun und wie löst du dich aus der Sklaverei deiner Umstände. All das und mehr erfährst du im heutigen Podcast

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00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zum neuen Podcast Frauengesundheit Dein Leben zwischen Wunsch und Wahnsinn.

00:00:09: Es geht um alle Themen, die uns Frauen bewegen, umtreiben und manchmal in den Wahnsinn treiben von A wie abnehmen bis Z wie zyklusstörungen.

00:00:18: Mein Name ist Eva Häusler-Ingulow.

00:00:20: Ich bin Frauenärztin aus Leidenschaft Und dein Host für diese Show.

00:00:24: Los geht's!

00:00:35: Es ist heute Episode sechzehn Selbstmotivation.

00:00:39: Da als allererstes meine kleine Entschuldigung, ich habe meinen letzten Podcast vor drei Wochen aufgenommen und versprochen, dass ich sich ganz schnell eine neue Episode wieder aushaue.

00:00:50: Ich hätte es besser wissen müssen.

00:00:51: der Umzug war jetzt zwischen Ostern und siebten vierten Und da war natürlich ganz viel Energie vorher und dann auch währenddessen, die ich da gebraucht habe.

00:01:02: Aber ich bin jetzt fest entschlossen, da der Umzug rum ist wieder einmal die Woche ein Podcast zu machen egal wie die äußeren Umstände sind.

00:01:11: das passt super zum heutigen Thema weil es geht um Selbstmotivation.

00:01:15: Und da wirst du erfahren, einerseits was hat Selbstmotivation mit Frauen Gesundheit zu tun.

00:01:22: Ganz viel nämlich.

00:01:23: und was kannst Du machen wenn Du eigentlich überhaupt keinen Bock hast Dinge zu tun damit Du sie doch tust wenn sie wichtig für Dich sind?

00:01:32: Das soll nicht heißen dass ich keine Lust hatte dem Podcast zu machen sondern es waren viele Sachen außen rum die mir sozusagen suggeriert haben naja Du hast eigentlich keine Zeit musst andere Sachen machen.

00:01:43: Da können wir auch direkt mal ins Thema einsteigen, weil Selbstmotivation beziehungsweise die Unlust Dinge nicht zu tun.

00:01:52: Und da meine ich jetzt nicht die sexuelle Unluss sondern wirklich dieses... Ich habe heute gar keinen Bock!

00:01:57: Das hat tatsächlich ganz viel damit zu tun was wir uns selber so erzählen.

00:02:03: Du kennst vielleicht dieses Gefühl du stehst morgens auf und denkst Nee, ich hab heute überhaupt keine Lust zur Arbeit zu gehen.

00:02:11: In der Regel führt es wozu?

00:02:13: dass du dich halt trotzdem aus dem Bett quälst und zur Arbeit gehst.

00:02:17: Vielleicht nicht mit voller Motivation, aber du machst es weil du weißt das ist wichtig für dich!

00:02:21: Und die Konsequenzen wenn du nicht zur Arbeit gehst sind eventuell ganz schön hart Aber bei anderen Dingen wenn du zum Beispiel bei sich nicht ein Du hast dir hervorknommen so wie als jeden Tag eine Runde spazieren gehen draußen oder eine runde joggen gehen Ist dann in der Regel dieses Ich habe keinen Bock also mache ich's nicht Weil die Konsequenzen sind einfach nicht so hart, direkt wie wenn du nicht zur Arbeit erscheinst.

00:02:47: Du kannst also Dinge tun auf die du keine Lust hast.

00:02:50: Das weißt du weil du gehst wahrscheinlich regelmäßig zur Schule oder zur Arbeit oder machst andere Dinge, die wichtig sind.

00:02:57: vielleicht deine Kinderversorgung.

00:02:59: da hat man manchmal auch nicht immer auf alles Lust was da so anfällt.

00:03:05: aber auf jeden Fall tust du Dinge die wichtig für dich sind auch wenn du mal keine Lust drauf hast, und zwar weil du weißt es ist wichtig.

00:03:14: Und die Konsequenzen, wenn du sie nicht machen würdest sind in der Regel ziemlich hart.

00:03:19: bei Gesundheitsthemen vor allen Dingen ist es tatsächlich oft was anderes.

00:03:24: Da ist es so, naja ich weiß ich sollte jetzt eigentlich dies oder jenes tun zum Beispiel an die Fürscheluft gehen oder weiß ich nicht ins Fitnessstudio gehen oder ich sollte manche Dinge auch nicht machen.

00:03:35: zum Beispiel ich sollt jetzt nicht diesen verführerischen Donatessen oder mir die Zigarette anzünden Und du machst es aber trotzdem, weil die Konsequenz jetzt eine Zigarette zu rauchen oder einen Donat zu essen.

00:03:50: nicht so direkt fühlbar ist.

00:03:52: Wenn du jetzt um Fliegenpilz hättest, würdest du wahrscheinlich auch wenn der super lecker irgendwie aussehen würde.

00:03:59: Ja unwahrscheinlich aber stellst du es einfach mal für das Prinzip hervor Würdest du's nicht machen weil du weißt die Konsequenzen wären echt blöd.

00:04:06: Insofern hat das ganze ganz viel damit zu tun was wir uns selber sagen Was für Erfahrungen wir gemacht haben und was für Geschichten wir uns selbst erzählen und oft auch in was für eine emotionalen Lage wir sind.

00:04:20: Wenn wir wirklich gut drauf sind, wenn es uns gut geht fällt es uns viel leichter die richtigen Entscheidungen zu treffen als wenn wir sowieso schon angespannt oder gestresst sind sehr traurig sind emotional aufgewühlt sind.

00:04:34: dann ist das oft ein bisschen schwieriger die richtige Entscheidung zu treffen einfach weil dann unser rationales Denken nicht ganz so gut ist eigentlich so neutral betrachtet wichtig werden, ganz anders einschätzen bzw.

00:04:50: einfach unser rationales Gehirn nicht ans Steuer lassen.

00:04:56: Zum Thema Selbstmotivation wie du dich selber motivieren kannst?

00:05:00: Wie du deine Gedanken ändern kannst damit es dir leichter fällt gibt's ganz viele tolle Bücher auch.

00:05:06: also was ich da sehr empfehlen kann ist Tiny Habits oder von James Clare die einen Prozent Methode.

00:05:12: Da gehts vor allen Dingen um Gewohnheiten ist aber auch etwas, was sehr wichtig ist, dass man sich Gewohnheiten aneignet.

00:05:19: Weil viele Dinge gerade für die Gesundheit, die man tun sollte damit man gesund wird oder bleibt sind in der Regel ja Dinge, die wir regelmäßig tun.

00:05:27: Da reicht es nicht einmal ins Fitnessstudio zu gehen und dann hast du deine gesundheitlichen Probleme für die nächsten zwanzig Jahre erledigt sondern das geht darum, dass du dir gewohnheiten schaffst, die du regelmäßig durchziehst, damit du auch regelmäßig dich verbesserst, deine Gesundheit verbessert, dein Wohlbefinden verbessert und dann irgendwann auch die Ergebnisse erzielt, die du haben möchtest.

00:05:50: Das ist auch wieder etwas ganz Wichtiges.

00:05:52: Überforder dich nicht!

00:05:53: Also wenn du gerade so bei Gesundheitsthemen, da gibt es ja ganz viele was man machen kann und was man tun sollte am besten gesunde Ernährung kein Zucker die schlechten Fette weglassen Industrie Nahrung also verarbeitete Essen weglasen Verarbeitete Wurst- und Fleischprodukte weglassen keine fertig Gerichte dann solltest du am Besten jeden Tag dreißig Minuten an die fröhliche Luft gehen zwei drei mal pro Woche noch Kraftraining machen, deine Vitamine nehmen.

00:06:24: Also da gibt es unheimlich viel was du machen solltest.

00:06:27: darfst könntest aber wenn du morgens aufwachst und denkst so, heute ziehe ich durch.

00:06:34: Und ich mache alles richtig!

00:06:35: Dann bist du spätestens um die Mittagszeit wahrscheinlich total motiviert und müde oder eben am nächsten Tag total unmotiviert und bündet und hörst auf damit.

00:06:44: Deswegen wenn Du gerade in der Phase bist wo Du sagst eigentlich was ich mache da ist das meiste was ich tue nicht so ganz hilfreich für meine Gesundheit oder für meine Ziele für das was ich will dann nimm Dir erstmal eine Sache vor an der Du arbeitest mach das zu einer Gewohnheit etabliert und wenn das in einem guten Baden ist, wenn du das Gefühl hast, dass hast du dir jetzt gut als Gewohnheit eingewöhnt.

00:07:08: Dann starte mit der nächsten Geschichte die du da angehen möchtest Und das ist auch was, was ganz wichtig ist.

00:07:16: Wenn du weißt und möchtest Dinge ändern, macht es ruhig schriftlich.

00:07:21: Setzt dir ein Ziel – ich weiß nicht ob du regelmäßig vielleicht auch ihren Tagebuch führst oder sowas – falls nicht gute Idee, das ist für ganz viele Sachen sinnvoll.

00:07:30: aber wenn du keinen Tagebuch fürst, machs den Notizbuch, schreib dir einen Zettel, den du irgendwo hinhängst Aber schreib auf!

00:07:38: Was sind deine Ziele?

00:07:40: und ließ es dir auch ab und zu wieder durch, weil der Alltag kommt.

00:07:43: Es kommen viele Herausforderungen, Dinge die dich ablenken, dass du einfach immer wieder siehst okay das ist mein Ziel, das ist mir wichtig.

00:07:52: deswegen arbeite ich daran.

00:07:54: tatsächlich kann nicht da gerade so ein aktuelles Beispiel geben.

00:07:57: wir sind jetzt umgezogen Wir haben das Gesundheitszentrum aufgebaut in Malzsch und das war ein langer Weg total anstrengend.

00:08:06: Viel Bauarbeiten, viel Planung, viel Unsicherheiten, viel was organisiert werden musste.

00:08:12: und in diesem Klein-Klein der Handwerkergespräche Beantragungen, Genehmigung habe ich tatsächlich zwischendurch so ein bisschen aus den Augen vor Allon, wofür ich das eigentlich mache?

00:08:24: Nämlich damit die Gesundheit von möglichst vielen Frauen positiv beeinflussen kann und dann musste ich mir da mal wieder durchgucken.

00:08:31: Ich mache das nicht, damit ich eine neue Praxis habe mit neuen Räumen sondern ich mach das, damit mich mehr Frauen erreichen

00:08:36: können.".

00:08:37: Und da ist es wirklich hilfreich wenn du die Ziele mal aufgeschrieben hast und immer mal wieder darauf guckst und die Zielen werden sich verändern.

00:08:45: Es ist auch okay.

00:08:45: vielleicht hast du am Anfang ein Ziel dass du dir noch gar nicht vorstellen kannst und dann merkst du oh das wird realistisch aber da kann ja vielleicht noch ein größeres Ziel stecken.

00:08:54: oder du merkst das Ziel, was du am Anfang hattest.

00:08:56: Ist eigentlich gar nicht das, was Du wirklich willst.

00:08:58: Das ist etwas, was dir jemand anders suggeriert hast.

00:09:00: Dein Ziel ist ein anderes.

00:09:02: Dann ändert es!

00:09:04: Aber wenn du es nicht verschriftlich hast dann merkst du gar nicht, was sich da ändert.

00:09:08: und du merkste gar nicht bist du gerade auf Kurs?

00:09:10: Oder kommst du vielleicht gerade vom Kurs ab?

00:09:14: Ein ganz ganz wichtiges Modell, was ich tatsächlich revolutionär fand als ich das erste Mal davon gehört habe obwohl's uralt ist.

00:09:23: Es ist tatsächlich dieses Modell, wie unser Handeln entsteht.

00:09:28: Und zwar das Modell kennt eigentlich schon die Stoika.

00:09:32: im Prinzip.

00:09:33: es geht darum du hast Gedanken.

00:09:36: dieser Gedanke erzeugt ein Gefühl.

00:09:39: dieses Gefühl führt dazu dass du eine bestimmte handlung durchführst und die handlung führt zu Ergebnissen.

00:09:47: Da ist ganz wichtig, du kannst deine Gedanken beeinflussen.

00:09:50: Gefühle im Moment kannst du nicht wirklich beeinflussend sind Reaktionen deines Körpers.

00:09:54: da werden dann Chemikalien ausgeschüttet und du fühlst dich auf eine bestimmte Weise.

00:09:59: aber die Gedanken die zu diesem Gefühl führen was letztendlich deine Handlung hervorruft diese Gedanken kannst Du ändern.

00:10:06: das ist etwas was man erstmal vielleicht sogar nicht auf dem Schägenhof hat.

00:10:11: Weißt du, das ist auch schon lange.

00:10:13: Für mich war es tatsächlich vor drei Jahren und vier Jahren ein ziemliches Neuland.

00:10:17: aber wenn Du Dir irgendeine Geschichte erzählst Das ist nicht die Realität.

00:10:23: Also ganz oft ist es so... Es ist irgendein Umstand.

00:10:28: Wir haben Gedanken dazu Und da denken wir, dass jetzt die Wahrheit, dass ist die Realitet Und machen da einen riesen Drama draus.

00:10:37: Beispiel aus dem Familienalltag vielleicht, du kommst morgens in die Küche und der Mülleimer quillt über.

00:10:43: Der Fakt ist, der Mühleimer ist voll!

00:10:46: Deine Gedanken dazu sind... Oh Mann jetzt hat mein Mann schon wieder den Müll nicht runtergebracht.

00:10:51: das hat er doch gestern gesagt.

00:10:53: Er ist einfach nur zu faul.

00:10:54: oder vielleicht bin ich ihm auch nicht wichtig genug?

00:10:56: Vielleicht hat er gedacht naja, die Eva hat nicht genug zu tun, der ist eh langweilig weil meine Arbeit wird hier eh nicht wertgeschätzt mich nicht wert.

00:11:05: Das ist alles total, ach ich werde hier überhaupt nicht!

00:11:09: Keiner hat mich lieb, alles ist blöd und es ist scheiß.

00:11:11: sondern räumst du vielleicht in den Müll raus oder auch nicht?

00:11:14: Oder streitest dich mit deinem Mann fühlst sich auf jeden Fall mies was eventuell dazu führt dass der ganze Tag blöd läuft weil du morgen so gestartet bist.

00:11:22: aber im Endeffekt ist das Ganze eine Geschichte.

00:11:24: das ist ein Drama.

00:11:25: Du kannst auch in die Küche gehen und sagen oh dem Mülleimer ist voll.

00:11:29: Ich habe jetzt wahrscheinlich in der nächsten Zeit ein bisschen Müll, der da rein sollte.

00:11:33: Der passt nicht rein!

00:11:34: Jetzt hab ich mehrere Möglichkeiten.

00:11:35: Ich kann ihn selber rausbringen und dann ist er leer... ...ich kann eine zweite Tüte daneben stellen,... ...dann kann man nachher gesammelt alles raus bringen.

00:11:43: Ich kannst sogar meinen Mann wecken und sagen hier du hast den Müll nicht rausgebracht.

00:11:48: Das heißt du mir gestern versprochen anmachst.

00:11:49: das hat jetzt morgens um fünf.

00:11:51: Also du hast verschiedene Möglichkeiten und wie du auf so eine Situation reagierst.

00:11:56: Und das gilt für alle Situationen!

00:11:58: Das gilt für kleine Situation, wie den Müll oder den Socken auf dem Teppich.

00:12:02: Das gilt aber auch für ganz große Situationen wenn keine Ahnung... Du ein Erdbeben erlebst und dein Haus zusammen kracht.

00:12:11: Es ist tatsächlich egal welche Umstände.

00:12:14: es können kleine Umständes sein, es können riesengroße Umständen sein.

00:12:17: Du hast die Wahl, wie du darauf reagierest wie du dein inneres Erleben gestaltet.

00:12:24: Und das ist ganz, ganz wichtig!

00:12:25: Das ist einerseits wichtig für die Stressreduktion.

00:12:27: Wir haben ja schon gelernt, Stress ist ganz schlecht für den Körper aber auch für deine Motivation.

00:12:32: Wenn du jetzt zum Beispiel morgens aufstehst und denkst eigentlich wollte ich joggen gehen?

00:12:38: Aber es ist irgendwie noch dunkel und kalt und ich habe sogar keine Lust dann sind das deine Gedanken.

00:12:43: Und der Fakt ist, dass du dir am Tag vorher vorgenommen hast, Joggen zu gehen.

00:12:49: Keiner zwingt dich dazu!

00:12:50: Das ist jetzt nichts, wo du gehen musst.

00:12:52: Du bist auch kein Vollpfosten- und Vollversager wenn du nicht joggen gehst.

00:12:57: aber du kannst dir mal kurz überlegen okay wenn ich jetzt im Bett bleibe eventuell finde ich es dann später blöder sich nicht jogging gewesen bin und ich weiß eigentlich tut's mir gut.

00:13:06: meistens macht sie ja dann zumindest nach den zehn Minuten dann doch Spaß und vor allen Dingen wenn ich danach wieder heim komme.

00:13:12: Eigentlich ist es eine gute Idee, selbst wenn das Bett jetzt so warm und kuschelig ist aufzustehen und joggen zu gehen.

00:13:19: Du kannst auch sagen, ich habe heute keine Lust oder es ist in einer anderen Zeitpunkt besser.

00:13:25: Wichtig ist nur dass du dir deine Gedanken bewusst wirst und dann selber entscheidest möchtest du diese Gedanken denken?

00:13:32: Oder möchteste vielleicht dir eine andere Geschichte erzählen die hilfreicher für das ist was du dir wünscht für deine Ergebnisse?

00:13:41: Da ist auch wieder ganz wichtig, übernehmen selber Verantwortung.

00:13:46: Es gibt immer äußere Umstände die einen vielleicht daran hindern oder es einem schwer machen bestimmte Ziele zu erreichen.

00:13:53: aber wenn du die Verantwortung übernimmst egal was da war dann kannst du dein Leben selber steuern.

00:13:59: Dann bist du nicht des Opfer deiner Umständen sondern der Gestalterin deines Lebens und das ist etwas was unheimlich frei macht.

00:14:08: Kleiner Disclaimer, ich bin Schokoholig wirklich.

00:14:13: Also Schokolade ist mein ganz schlimmer.

00:14:16: Ich versuche schon lange Süßigkeiten zu reduzieren und ich weiß Zucker ist schlecht!

00:14:20: Und ich habe aber meine Gedanken... Meine Geschichte ist wenn ich Stress hab brauche ich Zucker.

00:14:25: Das ist meine Geschichte und an dieser Geschichte arbeite ich schon lange, aber es fällt mir zugegebenermaßen sehr schwer.

00:14:32: Aber tatsächlich kann ich ja dann... Also ich kann sagen, oh Mann!

00:14:34: Und warum haben die überhaupt schon wieder Schokolade gekauft?

00:14:36: Hat doch keiner gesagt.

00:14:37: Ich habe doch extra einen Wochenende keine gekauft damit keine im Haus sind.

00:14:41: Jetzt haben sie mir einfach Schokoladen dahin gelegt.

00:14:44: das ist ja total gemein.

00:14:46: Nee, ich darf entscheiden will ich die jetzt essen oder lasse sich vielleicht liegen oder verschenke ich sie vielleicht an jemand anderem?

00:14:55: Und so geht es bei kleinen Dingen und wie gesagt eben auch großen.

00:14:59: Klar passieren manchmal Dinge, die wir überhaupt nicht kontrollieren können aber wie wir darauf reagieren liegt tatsächlich in unserer Hand.

00:15:05: Ich fand das ganz berührend.

00:15:06: ich weiß nicht ob du dich erinnerst an das große Erdbeben in der Türkei vor einigen Jahren.

00:15:13: Da gab es Fernsehbilder natürlich von ganz vielen verzweifelten Menschen.

00:15:18: Aber da haben sie auch ein Vater-Interview, der seine Kinder verloren hat in dem Erdbeben und der wie wild an einem Haus versucht hat mit bloßen Händen die Steine wegzuschaffen.

00:15:28: und der Reporter hat gefragt wer aus seiner Familie dahinter drunter liegt?

00:15:33: Und er hat gesagt niemand aus meiner Familie.

00:15:35: aber ich möchte wenn's irgendwie geht dass andere Leute dieses Leid nicht erleben müssen.

00:15:40: Und das ist eine Reaktion auf äußeren Umstände, die dich auf eine gewisse Weise frei macht.

00:15:46: Du wirst nicht befreit von dem Leid was du erlebt hast aber du kannst daraus versuchen trotzdem auch vielleicht ein winziges bisschen Positives zu ziehen.

00:15:57: Genau und was auch ganz wichtig ist dass du dir, das trifft jetzt für so große Traben natürlich nichts, aber dass du Dir für Gewohnheiten die du aufbauen möchtest von denen du weißt dass sie die gut tun dass du einerseits, wie gesagt, verschriftlichst.

00:16:13: Andererseits dir selber auch immer wieder vorstellst, wie du diese Gewohnheit durchführst.

00:16:18: Unser Gehirn kann nämlich tatsächlich nicht unterscheiden zwischen vorgestelltem Erleben und echtem Erleben.

00:16:27: Das heißt wenn du dir etwas immer wieder Vorstellst denkt dein Gehirne, du hast es schon ganz oft gemacht und je öfter du was machst desto leichter fällt es dir.

00:16:35: Das soll jetzt nicht heißen, dass du dir nur noch vorstellst.

00:16:37: Dass du joggen gehst aber wenn du dir das häufig vorstellest, fällst dir leichter.

00:16:42: die Tat dann tatsächlich auch umzusetzen ist was zum Beispiel Sportler auch ganz oft nutzen wenn sie ihre Technik verfeinern wollen.

00:16:49: also ich meine wirklich Hochleistungssportler die visualisieren was sie tun wie Sie den perfekten Tennis Schlag ausführen oder den perfektem Start hinlegen weil einfach dann die Muskeln im Gedächtnis bilden selbst wenn sie nicht so oft das in echt machen, wie sie sich es vorstellt.

00:17:08: Das hilft tatsächlich ganz viel und kann auch uns Nichtleistungssportlern helfen.

00:17:13: Was anderes was auch ganz wichtig ist macht ihr so leicht wie möglich.

00:17:17: gerade am Anfang wenn du eine neue Gewohnheit etablieren willst die dir schwer fällt weil du nicht genug Motivation hast machst dir ganz einfach wenn wir jetzt bei einem Thema joggen bleiben guckt dass du wenn du weißt du willst morgens als erstes jogging gehen stell dir die Stell dir die Schuhe direkt vor das Bad, dass wenn du auf einem Bad rauskommst, dass du direkt in die Schuh schlüpfen und loslaufen kannst.

00:17:41: Wenn deine Motivation ist, du willst es schaffen zwei Liter Wasser am Tag zu trinken an, dann hol dir wirklich diese Flaschen wo genau drauf steht um die Uhrzeit solltest du schon so und so viel aus der Flasche getrunken haben.

00:17:54: Mach's dir einfach einfach.

00:17:55: guckt, dass die Hürden so gering wie möglich hält.

00:17:59: Das heißt nicht, dass dann wenn die Hürde doch mal höher ist.

00:18:01: Weil keine Ahnung jemand hat deine Schuhe weggeräumt am Abend das du da nicht joggen gehen kannst sondern Ziel ist einfach, dass du es so oft wie möglich, so leicht wie möglich hast damit wenn die Umstände dann anders sind und es nicht so einfach ist Du aber schon so drin bist in deiner Gewohnheit Dass du trotzdem durchziehen kannst.

00:18:22: Und sei gnädig mit dir.

00:18:24: Also mit Perfektionismus ist keinem geholfen.

00:18:27: Ganz, ganz oft haben wir ja diese Perfekcionismus-Falle bei Dieten.

00:18:31: Ist das der Klassiker?

00:18:33: Du hast dich zwei, drei Wochen total an deinem Diätplan gehalten und dann hast du irgendwie zwei Kekse gegessen, denkst dir so... Und jetzt ist fertig!

00:18:43: Ich bin eh ein Vollpfostenversager.

00:18:45: ich esse die ganze Packung und außerdem noch die, weiß ich nicht, Osterhasen von den Kindern bis danach total down und sagst, ja morgen geht es dann weiter.

00:18:55: Und morgen kommt aber nicht, weil du da gar nicht mehr in die Pütte kommst.

00:18:59: Deswegen Perfektionismus ist der Feind von Fortschrift... Ich kann nicht mehr sprechen morgens um die Uhrzeit!

00:19:06: Also tatsächlich Perfekcionismus ist ganz schlecht.

00:19:09: Versuch wenn dir Fehler in Anführungsstrichen passieren, wenn's irgendwie nicht so läuft wie du dir jetzt geplant hast.

00:19:16: Das ist kein Fehler, sondern es ist eine Möglichkeit zu lernen.

00:19:19: Und das meine ich nicht irgendwie so und lerne und jedes Stolpern ist ein neuer Schritt.

00:19:26: Sondern wirklich guck was ist passiert?

00:19:30: Und dann überleg, warum ist jetzt das Beispiel mit dem Keks?

00:19:33: Du hast den Keks gegessen und dann hast du die ganze Packung gegessen... ...und dann war die Diät rum.

00:19:39: Was ist da passiert?

00:19:40: Du hattest den Kek gegessen weil du nicht gerade in Gedanken warst oder weil er besonders lecker aussah Und dann hast du das Gefühl gehabt, du bist eine Versagerin schaffst es eh nicht und kannst alles in dich rein stopfen.

00:19:52: Dann überleg mal okay wie kann ich die Gedanken dahinter ändern?

00:19:57: Lass du nicht sagst oh je!

00:19:59: Ich habe ein Keks gegessen.

00:20:00: Ich bin ne Versagerinn sondern ich hab'n Keks ge- gessen.

00:20:03: Der war lecker aber es war sehr schade dass ich ihn nicht genossen habe.

00:20:06: Es vielleicht morgen noch mal nen Keks Aber nur einen und den genieße ich dann richtig.

00:20:11: oder du überlegst dir, okay warum lag denn da der Keks rum?

00:20:15: Dass ich da gar nicht darüber nachgedacht habe.

00:20:17: Oder warum war ich so gestresst dass ich unbedingt einen Keks haben wollte?

00:20:21: Guck wirklich was hat dazu geführt das du den Fehler in Anführungsstrichen gemacht hast und dann überlegt dir was du tun kannst dass dieser Fehler zumindest nicht nochmal vorkommt.

00:20:31: andere Fehler kommen ganz bestimmt.

00:20:33: aber dass du einfach mit jedem Fehler dir überlegest welche Strategien helfen dir trotzdem weiterzumachen, an deinem Ziel weiterzuarbeiten.

00:20:45: Dass du dir ja selber gesetzt hast und also wie gesagt wieder gut wenn du es vorher verschriftlich hast dann kannst auch immer mal wieder dir das angucken und überlegen okay dass ist mein ziel das mache ich jetzt aktuell oder das mache nicht aktuell.

00:21:01: was kann ich denn ändern damit meine handlungen unterlassen von meiner handlung wieder dazu führt dass sich auf kurs kommen?

00:21:09: Was bei Gewohnheiten übrigens auch echt hilfreich ist, es ist auch aus einem Prozentmethode glaube ich.

00:21:16: Gewohnheiten, die du eh schon machen machst zum Beispiel weiß ich nicht zähne putzen oder samstags einkaufen oder so.

00:21:24: Dass du die kombinierst wo es bald passt mit gewohnheiten Die du neu anfangen willst sag ich zum beispiel meinen Patientin ganz häufig Beckenboden ist ja eine schwachstelle bei ganz vielen frauen und eigentlich sollte man jeden tag ein paar becken bodenübung machen.

00:21:42: aber Das vergisst man halt, weil erstens ist der Tag kurz und hat nur vierundzwanzig Stunden.

00:21:49: Und zweitens wenn man das nicht regelmäßig gemacht hat vorher ist es schwierig das neu zu etablieren.

00:21:55: aber Zähneputzen macht eigentlich in der Regel jeder jeden Tag drei Minuten.

00:22:00: Drei Minuten Beckenbodengymnastik ist optimal und man kann die Beckenbodengymnastik wenn man erstmal so ein bisschen die Muskelgruppe anspannen kann Wenn man das gelernt hat kann man das eigentlich prima beim Zähne putzen machen hat man zwei Gewohnheiten verknüpft und dann wird es bald zu einer neuen Gewohnheit, die sich auch oft gar nicht so richtig gut voneinander trennen lässt.

00:22:20: Und nun macht das automatisch!

00:22:22: Und so ist es mit ganz vielen Sachen.

00:22:24: Meine Gewohnheit ist zum Beispiel nach dem Aufstehen erstmal ein großes Glas Wasser trinken, das mache ich jetzt weiß ich nicht seit zwei Jahren.

00:22:32: und wenn ich irgendwo im Hotel bin wo kein Wasser direkt am Tisch ist, das stresst mich total, wenn ich morgens kein Wasser trink kann weil das ist meine gewohnhaltigfulden mich dann direkt ausgedürzelt wenn ich diese Gelegenheit nicht habe und bin mittlerweile so dass ich auf jeden Fall mir schon mal eine Flasche Wasser vorher aufs Zimmer stell damit ich morgens mein Wasser trinke kann.

00:22:52: Genau, jetzt haben wir einige Dinge besprochen.

00:22:55: Ich hoffe da waren auch einige hilfreiche Dinge für dich dabei.

00:22:59: Ich kann immer nur wiederholen das Wichtigste ist dass du dir die Gewohnheit Also, dass du deine Ziele aufschreibst.

00:23:07: Dass du überlegst wie kommst du dahin welche Gewohnheiten helfen dir?

00:23:11: und da ist es auch wieder so manche Dinge passen sich im Laufe der Zeit an.

00:23:15: vielleicht hat ihr jemand gesagt das ist total toll.

00:23:18: wenn nur weiß ich nicht jeden Morgen Apfelsäßig trinkst oder Sondermärkses geht aber gar nicht dann überlegt die andere Strategien die dir helfen das zu erreichen was du willst.

00:23:27: Apfelesäßiges ist etwas was zum Beispiel bei Diabetes ganz hilfreich ist wenn man das vorm Essen trinkt.

00:23:32: aber wenn du das nicht kannst überlegt Gehen.

00:23:35: Bloß weil XY sagt, das ist super heißt es nicht dass es super ist.

00:23:39: guck was für dich passt?

00:23:40: Was kannst du umsetzen?

00:23:42: und besser ist es die down degradete Version von der Gewohnheit einzüben anstatt zu versuchen das perfekte zu machen und dann aufzugeben.

00:23:55: Und auch ganz wichtig wenn's um Motivation geht Feiert eine erfolge wenn du gemerkt hast wow ich habe die letzte woche wirklich Ich war viermal joggen.

00:24:05: Ich hab mir zwar fünf mal vorgenommen aber ich war vielmals joggen.

00:24:08: Toll.

00:24:09: feiert es weil wenn du dir das nicht vorgenommen hättest dann wäre es gar nicht joggen gewesen.

00:24:13: und insofern Schreibt deine Ziele auf, feiert die Detailschritte, die du machst und setzt dir auch immer wieder neue Ziele.

00:24:22: Wenn du merkst, deine Prioritäten verschieben sich oder eben du erreichst eine Ziele, du etablierst neue Gewohnheiten und kannst dann darüber zu übergehen wie deine neue Gewohne in den Angriff zu nehmen damit du dich einfach nicht überforderst.

00:24:40: Ich habe mich jetzt motiviert, morgens um – was haben wir jetzt?

00:24:43: – fünf Uhr dreißig den Podcast aufzunehmen.

00:24:46: Auch wenn die Hütte voll ist!

00:24:47: Wir haben gerade noch Besuch von der Erskommunion und sind gerade zu zehnt daheim.

00:24:51: Und ich habe es geschafft.

00:24:51: Ich bin auch ganz stolz.

00:24:53: Das kann ich als Erfolg verbuchen.

00:24:55: Nächste Woche gibt's einen neuen Podcast also... Ich bin sehr fest davon überzeugt, weil jetzt habe ich auch keine Ausreden mehr und ich werde mir keine Geschichten dazu erzählen.

00:25:03: Sondern einfach mal machen!

00:25:05: Macht ihr... machst du ganz gut?

00:25:07: Hab eine wunderschöne Woche und bis nächstes Mal!

00:25:12: Das war's für heute mit dem Podcast Frauengesundheit Dein Leben zwischen Wunsch und Wahnsinn.

00:25:18: Gerne liken und subscriben und gerne auch an deine Freunde weiterleiten.

00:25:22: Vielleicht haben die ja auch ein paar Dinge, die sie gerne noch wissen möchten.

00:25:25: Ich wünsche dir auf jeden Fall einen ganz wunderschönen Tag und bis nächstes Mal!

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